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OpenOffice verliert 33 deutsche Entwickler

Der Streit um die Zukunft des OpenOffice-Projektes verschärft sich. Nun verabschieden sich 33 deutsche ehrenamtliche Entwickler, die an der Bürosoftware mitgearbeitet hatten. Sie wollen künftig ein Konkurrenzprodukt unterstützen – OpenOffice-Eigner Oracle steht bald allein da.

Es zeichnet sich ab, wie der Konflikt um die erfolgreiche Open-Source-Software OpenOffice.org weiter verlaufen mag: Eigner Oracle will das Projekt wie gehabt weiter entwickeln, wird dies aber offenbar nur mit einer bezahlten Mannschaft tun können. Viele der Ehrenamtlichen, die OpenOffice in den letzten zehn Jahren zu einem weltweiten Erfolg machten, verabschieden sich aus dem Projekt.

OpenOffice ist eine kostenfrei verfügbare Bürosoftware mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm und so weiter, die in Konkurrenz etwa zu Microsofts Office-Paket steht. Sie wird als Open-Source-Projekt entwickelt – theoretisch kann jeder dabei mitarbeiten, der Quellcode der Programmsoftware liegt offen. Es kann jedoch auch jeder auf Basis von OpenOffice andere, auch kommerzielle Angebote entwickeln.

Der neue Konflikt hatte sich angedeutet, seit im September einige Mitglieder der ursprünglichen Kernmannschaft The Document Foundation (TDF) gründeten, um unter dem Namen LibreOffice eine eigene Version der Open-Source-Software ohne den Druck und die Limitierungen von Unternehmensinteressen weiter zu führen ( SPIEGEL ONLINE berichtete). Am Sonntag verstärkten sich diese Abwanderungstendenzen, als das deutsche Entwicklerteam so gut wie komplett seinen Abschied von OpenOffice.org erklärte. OpenOffice war einst aus der deutschen Software StarOffice hervorgegangen, hiesige Entwickler spielten eine entsprechend große Rolle.

In ihrem offenen Abschiedsbrief machten die 33 Entwickler noch einmal klar, warum es aus ihrer Sicht zur Trennung von Oracle gekommen war: „Allerdings zeigte sich auch immer deutlicher, dass aller Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Finden von Lösungen manchmal Grenzen gesetzt sind. Diese sind dort, wo sich Ideen zur Weiterentwicklung der Arbeitsplattform, des Designs oder des Marketings nicht mit den Vorstellungen des Hauptsponsors decken oder aber einfach nicht angegangen oder umgesetzt werden können, weil derjenige keine Entscheidung trifft, der dazu (rechtlich) in der Lage wäre. Das führte und führt immer wieder zu unnötigen Missverständnissen und Diskussionen. Um diese Grenzen zu durchbrechen, muss sich das Projekt weiterentwickeln und benötigt eine unabhängige Instanz – eine Foundation.“

Kurzum: Kommerzielle Interessen von Oracle hätten sich zunehmend bremsend und hemmend auf die Weiterentwicklung des Projektes ausgewirkt. Schon vorher war mehrfach beklagt worden, dass die Unterstützung durch Oracle weniger gut funktioniere als früher durch Sun Microsystems, das im Januar von Oracle geschluckt worden war.

Wie wird sich IBM entscheiden?

Oracle verfügt nach wie vor über ein professionelles Entwicklerteam, von denen die meisten jedoch mittlerweile entweder Angestellte von Oracle oder Sun sind, die die Rechte an StarOffice/OpenOffice seit 1999 gehalten hatten. Oracle entwickelt und vertreibt neben der Open-Source-Version OpenOffice.org auch eine kommerzielle Version namens Oracle Open Office.

Das Anliegen, die Document Foundation als zentrale Koordinierungsinstanz der OpenOffice-Entwicklung zu unterstützen hatte Oracle in den letzten Wochen genau so abschlägig beantwortet, wie deren Ersuchen, die Namensrechte für OpenOffice auf die Foundation zu übertragen. Oracle will OpenOffice weiterführen, die ehrenamtlichen Entwickler stehen nun mit dem technisch noch weitestgehend identischen LibreOffice (es basiert auf OpenOffice.org 3.2) quasi in Konkurrenz zu ihrem ehemaligen Projekt (das führt inzwischen die Versionsnummer 3.2.1).

Weiterhin offen ist, wie IBM, das eigene bezahlte Programmierer zur OpenOffice-Entwicklung abgestellt hatte und das Open-Source-Programm unter dem Markennamen Lotus Symphony nutzt und vermarktet, sich verhalten wird. Während sich Firmen wie Red Hat, Novell und Google frühzeitig zur Unterstützern der Document Foundation erklärten, steht eine entsprechende Erklärung von IBM für oder gegen TDF oder OpenOffice weiterhin aus. Sollten sich auch die unterstützenden Unternehmen wie IBM aus OpenOffice.org zurückziehen, wäre das einstige Firmen-unterstützte Community-Projekt zu einem reinen Unternehmensprojekt von Oracle reduziert.

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Verfasst von - 1. November 2010 in Business, Hinweis, News, Web

 

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Mediaplayer VLC für das iPad verfügbar

Open-Source-Player auch für Apples iPhone geplant

Der quelloffene Mediaplayer VLC des VideoLAN-Projekts ist jetzt auch kompatibel zu Apples Betriebssystem iOS. Das französische Unternehmen Applidium hat mit Unterstützung des VideoLAN-Teams den Video-Player zunächst für das iPad umgesetzt. Ab sofort ist die entsprechende VLC-Version kostenlos im App Store verfügbar. Eine vielfach gewünschte Umsetzung für das iPhone soll folgen.

„Ich denke, VLC für das iPad ist ein Gewinn für alle, auch Apple“, meint Romain Goyet, Mitgründer und CTO von Applidium. Der Mediaplayer verspricht auf dem Tablet den gleichen Vorteil wie am Desktop: die interne Unterstützung einer großen Zahl an Videoformaten. Dazu zählt auch das von Apple selbst geschmähte Codec Ogg Theora, doch Flash-Videos werden vorerst nicht unterstützt.

Formatvielfalt

Der VLC als Alternative zu Programmen wie Microsofts Media Player oder Apples Quicktime erfreut sich nicht nur bei Open-Source-Enthusiasten großer Beliebtheit. Videofans bietet der Player die Möglichkeit, mit nur einem Programm fast alle gängigen Formate abzuspielen. Dazu zählen unter anderem MPEG, AVI, MP4 und eben Ogg Theora. Diesen Vorteil bringt die Applidium-App nun auf das iPad.

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Verfasst von - 22. September 2010 in Hinweis, News

 

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Gerücht: Nokias Meego-Tablet kommt schon im November

Gerät könnte auf der Meego Conference in Irland gezeigt werden

Bereits Anfang April kursierte das Gerücht, Nokia arbeite an einem Meego-Tablet. Nachdem es nun schon einige Monate still um die Pläne war und auch auf der Nokia World nichts, was mit Meego zu tun hat, vorgestellt wurde, gibt es neue Spekulationen über einen Marktstart noch im November. Demnach könnten die Finnen das Tablet auf der „Meego Conference 2010“ in Irland vorstellen.

Das will die Seite „Mobile Entertainment“ von Entwicklern auf der „Nokia World“ in London erfahren haben. Die ließen zudem durchblicken, dass auf der Konferenz Mitte November noch weitere Geräte mit dem neuen Betriebssystem präsentiert werden könnten. Bis dahin bleibt das nächste Woche in den Handel kommende Wetab der Berliner Firma Neofonie das einzige Gerät mit Intels und Nokias Meego-Plattform.

Im Vergleich zu anderen Herstellern und deren Betriebssystemen hat sich Nokia in Bezug auf Informationen eher bedeckt gehalten. Es existieren lediglich einige wenige Videos, die Funktionen wie die einheitliche Verwaltung von Kontakten und Nachrichten aus Mobiltelefon und sozialen Netzwerken zeigen. Außerdem wird der Zugriff auf Nokias Ovi Store via Meego und die Bedienung des Mediaplayers demonstriert.

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Verfasst von - 18. September 2010 in Business, Hinweis, Linux, News

 

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Symbian-3-Offensive: Nokia stellt C6-01, C7 und E7 vor

Geräte ab dem viertem Quartal im Handel erhältlich

Auf der hauseigenen Nokia World 2010 hat der finnische Hersteller soeben drei neue Geräte präsentiert: Zwar kursierten sowohl über das C6-01 als auch über C7 und E7 bereits Gerüchte und Bilder im Netz; offiziell vorgestellt hatte Nokia die Symbian-3-Smartphones bislang jedoch nicht. Während sich C6-01 und C7 vornehmlich an Privatanwender richten, soll das E7 den einst überaus erfolgreichen Communicator beerben.

Alle neu vorgestellten Geräte laufen auf dem neuen Symbian 3 und sind eng mit Nokias Ovi-Diensten wie dem Ovi Store, Ovi Music oder dem kostenlosen Ovi Maps verzahnt. Außerdem haben alle einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss. Laut eigener Aussage verkauft der Branchenprimus rund 260.000 Smartphones pro Tag und hat bereits 300 Millionen Symbian-Geräte abgesetzt – dieser Trend soll sich mit den neuen Symbian-Geräten fortsetzen.

(Quelle)
 
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Verfasst von - 15. September 2010 in Hinweis, News

 

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Gerücht: Nokia präsentiert High-End-Smartphone E7 auf der Nokia World

Auch das N8 steht in den Startlöchern

Es scheint, als melde sich Nokia in Kürze mit Neuigkeiten aus dem Hardware-Geschäft zurück. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von Insidern erfahren haben will, werden die strauchelnden Finnen nächste Woche auf der firmeneigenen Nokia World 2010 in London ein neues High-End-Smartphone namens E7 vorstellen. Das bislang unter dem Namen N9 kursierende Gerät besitzt eine ausziehbare QWERTZ-Tastatur und einen großen Touchscreen.

Alle anderen technischen Daten sind bislang reine Spekulation. Es wird davon ausgegangen, dass das E7 als neues Flaggschiff ein 4-Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 360 mal 640 Pixel und eine 8-Megapixel-Kamera mit Doppel-LED-Blitz besitzen wird. Ebenfalls kolportiert werden W-Lan, Bluetooth 2.1, A-GPS und HSPA+. Die Kamera soll in der Lage sein, 720p-Videos aufzunehmen. Klar ist, dass Nokia auf Symbian 3 als Betriebssystem setzt. Die ersten Bilder legen zudem die Vermutung nahe, dass Nokia einen USB-3-Anschluss verbaut – das wäre ein Novum.

Berücksichtigt man, dass Nokia ab Ende September das ebenfalls sehr gut ausgestattete Modell N8 ausliefern will und der Marktstart des E7 auf November geschätzt wird, könnte man von einer wahren Smartphone-Offensive der Finnen so kurz vor Weihnachten sprechen. Abzuwarten bleibt indes, ob die Geräte sowie das neue Symbian 3 bei den Kunden punkten können.

(Quelle:inside-handy.de)
 
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Verfasst von - 8. September 2010 in Business, Hinweis, News

 

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Intels und Nokias MeeGo als Betriebssystem im neuen WeTab?

Wer sich heute die Financial Times Germany kauft, kann auf der dritten Seite Merkwürdiges lesen: Angeblich soll das neofonie-Tablet WeTab mit dem von Intel und Nokia entwickelten mobilem Betriebssystem MeeGo ausgeliefert werden.

Diese Meldung ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Einerseits wäre das WeTab, das ab September bei Media Markt verkauft werden soll, das weltweit erste Gerät überhaupt, das in der Praxis MeeGo einsetzt. Und das, obwohl das Betriebssystem primär für Smartphones und nicht für Tablets oder Netbooks entwickelt wurde. Zum anderen wurde bislang die Eigenentwicklung WeOS als eines der primären Kaufargumente für das Berliner Tablet genannt.

WeOS ist eine Gemeinschafts-Arbeit von neofonie und 4tiitoo (sprich: Forty-two). Das offene Betriebssystem basiert auf Linux und soll daher nicht nur individuell veränderbar, sondern vor allem auch kompatibel zu allen Linux-Programmen sein. Neben voller Flash-Unterstützung wurde daher auch für den Auslieferungszustand ein Programmpaket angekündigt, das neben Multimedia- und Internet-Software auch die hervorragende freie Office-Suite OpenOffice enthält. MeeGo im Gegenzug könnte mit vollwertigem Zugriff auf Nokias Ovi-Store punkten.

Es erscheint allerdings eher unwahrscheinlich, dass neofonie tatsächlich sein eigenes Betriebssystem beerdigt hat und stattdessen auf eine Fremd-Entwicklung setzt. Woher die Financial Times Deutschland ihre Informationen hat, ist uns nicht bekannt. Neofonie, Intel und Nokia äußern sich zu den Gerüchten bislang nicht.

(Quelle:chip.de)
 
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Verfasst von - 27. August 2010 in Hinweis, Linux, News

 

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Yahoo startet Web-Suche mit Microsoft Bing

Das bestätigt nur die Angaben in eines meiner älteren Artikel

Mit der Microsoft-Suche Bing will Yahoo wieder zum Web-Primus Google aufschließen. Allerdings muss sich Yahoo nicht nur gegen Google wappnen, denn in der Gunst der Internet-Nutzer steht inzwischen ein ganz anderes Unternehmen ganz weit oben.
Mit der Bing, der Suchmaschine von Microsoft, will Yahoo an alter Erfolge anknüpfen. Die Zusammenarbeit von Yahoo und Microsoft in der Internet-Suche hat mehr als ein Jahr nach einem Abkommen beider Unternehmen konkrete Formen angenommen. Seit Dienstag laufen die Suchanfragen bei Yahoo in den USA und Kanada über Microsoft Bing. Weitere Länder sollen folgen, wie der Suchmaschinen-Chef von Yahoo, Shasi Seth, in einem Firmenblog mitteilte.

(Quelle:stern.de)
 
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Verfasst von - 25. August 2010 in Business, Hinweis, News, Web

 

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