RSS

Archiv der Kategorie: Business

Nokia: WP7.8-Update vorübergehend gestoppt

Vor einer Woche lies Windows-Phone-Chef Joe Belfiore via Twitter wissen, dass das Update auf WP7.8 für ältere Smartphones gestoppt wurde. Grund für die Verzögerung seien „kleinere Probleme“ an deren Behebung aber bereits gearbeitet werde. Nokia hat den Stopp des Updates nun bestätigt.

Nokia Russia zum Stand des WP7.8-Updates. Demnach liege das Problem bei Microsoft: „Microsoft hat sich entschieden, die Verteilung des WP7.8-Update vorübergehend auszusetzen“ heißt es bei Nokia Russia. Wann die Fehler behoben sind und das Update wieder verteilt wird, ist bislang noch nicht bekannt.

(zum Originalartikel)
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 13. März 2013 in Business, Hinweis, News

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Lenovo bekundet Interesse an Blackberry

Nachdem im Januar zunächst berichtet wurde, dass Lenovo an einer Übernahme des Smartphone-Herstellers Blackberry interessiert war, relativierte der chinesische Elektronikkonzern einen Tag später die Übernahmepläne. Nun bezeichnet Lenovo-Chef Yang Yuanqing, laut der Online-Ausgabe der Zeitung „Die Welt“, ganz offiziell die Übernahme des kanadischen Smartphone-Hersteller als „sinnvoll“.

Gegenüber der französischen Zeitung „Les Echos“ sagte Yang Yuanqing: „Bei Blackberry könnte ein Zugriff wirklich Sinn machen“. Auch wenn die Aussage sicherlich nicht eine baldige Blackberry-Übernahme von Lenovo ankündigt, kletterte die Aktie des kanadischen Herstellers direkt um 14 Prozent nach oben.

Eine Sprecher von Lenovo dämpfte allerdings direkt die Spekulationen. Demnach bedeutet die Aussage des Lenovo-Chefs nicht, dass man bereits eine Übernahme vorbereite. Auch Analysten des Finanzdienstleisters Wells Fargo halten eine „Übernahme von Blackberry für unwahrscheinlich“.

(zum Originalartikel)
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 12. März 2013 in Business, Hinweis, News

 

Schlagwörter: , , , ,

Ubuntu für Smartphones

Ubuntu für Smartphones: Die ersten Geräte sind auf der CES 2013 zu sehen. Das offene Betriebssystem Ubuntu soll neben PCs und Notebooks bald auch auf Smartphones eine Rolle spielen: Entwickler Canonical hat den Fahrplan für die mobile Version von Ubuntu vorgestellt: Die ersten Ubuntu-Smartphones sollen Anfang 2014 erscheinen, bereits für dieses Jahr sind Geräte mit der Zwischenlösung „Ubuntu for Android“ geplant. Hierbei dient Ubuntu nicht als vorinstalliertes Betriebssystem, sondern nur als Aufsatz für Android.

Ubuntu for Android soll die Fähigkeiten des neuen Mitspielers erstmals unter Beweis stellen: Auf der Elektronikmesse CES 2013 (7. bis 11. Januar) will Canonical einige Galaxy-Nexus-Geräte mit Ubuntu präsentieren. Bereits seit einigen Monaten können Entwickler zu Abbildern des Betriebssystems greifen, die ausschließlich Googles Galaxy Nexus als Testplattform unterstützen.

Die für 2014 geplanten Geräten erscheinen in zwei Versionen: Leistungsschwache Smartphones werden lediglich mit der Standard-Variante von Ubuntu ausgestattet, High-End-Geräte lassen sich darüber hinaus in einen vollwertigen PC verwandeln. Dazu wechselt das Betriebssystem in den Desktop-Modus, der sich am besten mit Maus, Tastatur und auf einem großen Bildschirm bedienen lässt.

Bei der Bedienung setzt Ubuntu – ähnlich wie Windows 8 – auf die Ränder und Ecken des Smartphone-Displays: Wischen Sie komplett vom linken zum rechten Bildschirmrand, zeigt Ubuntu alle geöffneten Apps. Die umgekehrte Richtung führt jeweils zur zuletzt verwendeten Anwendung. Und während ein Wisch vom oberen Ende des Displays die Suche startet, werden über den unteren Rand die Einstellungen der jeweiligen App eingeblendet. Der Wechsel zwischen sämtlichen Inhalten soll laut Canonical schneller funktionieren als auf jedem anderen Smartphone.

Nativ oder webbasiert: Ubuntu mischt echte und Web-Apps. Anzahl der Apps noch unbekannt
Ubuntu für Smartphones läuft sowohl auf der x86- als auch ARM-Architektur. Canonical verzichtet jedoch auf eine Java Virtual Machine, wodurch die Programme direkt auf der Hardware ausgeführt werden können. Solche Apps versprechen die beste Performance, müssen jedoch erst für Ubuntu programmiert werden. Bekannte Dienste wie Facebook, Twitter, Google Maps oder Gmail kommen daher zunächst nur als HTML5-basierte Webanwendung zum Einsatz.

(Quelle)

 
 

Schlagwörter: , , , , , ,

WhatsApp-alternative Hike ist da

Mit Hike ist ein plattformübergreifender Instant Messenger in Deutschland veröffentlicht worden, der mit Whatsapp konkurriert. Auch wenn der Dienst einen guten ersten Eindruck hinterlässt, gibt es noch keinen Grund zu wechseln – denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen.

Der Instant Messenger Hike ist ab heute für Android, iOS und Windows Phone erhältlich. Damit gibt es einen weiteren Dienst, der mit Whatsapp konkurriert. Hike ist aber keine sichere Alternative – zumindest noch nicht. Denn Nachrichten werden bislang unverschlüsselt übertragen.

128-Bit-SSL zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel wollen die Entwickler aber eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung einrichten, schreiben sie in ihrem Blog. Sie hätten viele Blogposts insbesondere aus Deutschland gelesen, in denen es um Sicherheitsbedenken und eine 128-Bit-SSL-Verschlüsselung gegangen sei. Also wolle man nachbessern.

Der eigentliche Start von Hike in Deutschland war für den 15. November geplant. Kurz vorher gab es Probleme bei der Nachrichtenübermittlung auf der iOS-Plattform. „Wir tun unser Bestes, um unsere App zuverlässig und sicher zu machen“, schrieben die Entwickler damals. Der Start wurde auf heute verschoben.

Auch sonst tut das indische Entwicklerteam eine Menge, um die Hike-Nutzer zufriedenzustellen. Ein Supportteam beantwortet Fragen zum Beispiel auf Twitter umgehend. Damit hebt sich Hike von Whatsapp ab, dessen Entwickler oft nicht einmal auf Presseanfragen reagiert haben.

Auch die Privatsphäre der Nutzer ist den Hike-Entwicklern wichtig: „Wir speichern keine Nachrichten auf unseren Servern“, schreiben sie. Alle Nachrichten blieben auf dem jeweiligen Gerät. Wenn der Nutzer seinen Hike-Account lösche, werden alle Nachrichten, Kontakte und Einstellungen vom Gerät entfernt.

Einfach und übersichtlich

Beim ersten Start verlangt Hike die Telefonnummer des Nutzers. Anschließend bekommt er einen sechsstellige PIN-Code per SMS zugesandt, um sich damit zu verifizieren – genau wie bei Whatsapp. Einmal eingegeben, wird der Nutzer gefragt, ob die App auf seine Kontakte zugreifen kann, um andere Hike-Nutzer zu finden.

Die Bedienoberfläche ist übersichtlich. Begonnene Chats werden in einer Liste untereinander angezeigt. Neue Unterhaltungen können – wie bei anderen Messengern auch – durch das +-Symbol gestartet werden. Auch Gruppenchats sind möglich. Der Nutzer kann Bilder, Sprachfiles und Videos mit seinen Gesprächspartnern teilen. Einen Ortungsdienst gibt es nicht.

Die Profileinstellungen des Nutzers beschränken sich auf wenige Angaben. Neben dem Geschlecht kann der Nutzer seinen Nutzernamen frei wählen und optional auch eine E-Mail-Adresse angeben. Außerdem kann ein Profilbild ausgewählt werden.

Hike oder nicht Hike?

Hike gibt es momentan für Android, iOS und Windows Phone. Versionen für Blackberry und Symbian sollen in Kürze folgen. Dann gibt es den Messenger für fast alle gängigen Plattformen. Wenn die Hike-Entwickler wie versprochen noch die Verschlüsselung nachliefern, dann könnte der Messenger tatsächlich für den ein oder anderen eine ernsthafte Alternative zu Whatsapp sein – vorausgesetzt natürlich, die Freunde sind auch bereit, zu wechseln.

Quelle

Soweit so gut, ich hab’s mal auf meinem WP7 installiert, sieht auf den ersten Blick ganz gut aus, nur testen lässt es sich eher schlecht wenn es kaum Kontakte gibt, die es ebenfalls verwenden. War zwar bei Whatsapp am Anfang ähnlich, aber damals gab es auch keine Alternativen die eben fast jeder benutzt hat. Bei Hike ist das eben anders, und ob die angebliche Sicherheit da soo viele davon überzeugt wird sich noch zeigen.

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Oracle verabschiedet sich von OpenOffice

Folgendes habe ich auf Focus.de entdeckt:

Der amerikanische Software-Konzern Oracle zieht die Reißleine bei OpenOffice: Die Entwicklung der kommerziellen Version des Programmpakets aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und anderen Büroanwendungen wird eingestellt.
Die Software OpenOffice soll ganz an eine Gemeinschaft freier Entwickler übergeben werden, teilte Oracle bereits am Freitag mit. Nähere Einzelheiten der Entscheidung waren aber auch am Montag nicht zu erhalten. Oracle hat OpenOffice im vergangenen Jahr mit dem Kauf von Sun Microsystems übernommen.

Unabhängige Abspaltung

Weil sich mehrere freie OpenOffice-Entwickler nicht den Interessen des Unternehmens unterordnen wollten, starteten sie im September 2010 unter dem Namen LibreOffice eine unabhängige Abspaltung, in der Fachsprache als Fork bezeichnet. Dies ist möglich, weil OpenOffice eine freie Software ist, deren Quellcode veröffentlicht ist (Open Source) und von jedem weiterentwickelt werden kann, sofern die Weiterentwicklung wieder unter einer freien Software-Lizenz steht.

„Angesichts des breiten Interesses an freien Anwendungen für die persönliche Produktivität und der schnellen Entwicklung von PC-Technologien denken wir, dass das OpenOffice-Projekt am besten von einer Organisation betrieben wird, die sich darauf konzentriert, diese breite Nutzerbasis auf einer nichtkommerziellen Grundlage zu bedienen“, erklärte Oracle-Manager Edward Screven. Oracle wolle mit den Angehörigen dieser Entwicklergemeinschaft weiter zusammenarbeiten, um den Erfolg von OpenOffice fördern. Auch werde sich Oracle weiter für das offene Open Document Format (ODF) einsetzen – dieses Format steht in Konkurrenz zum Microsoft-Format Office Open XML (OOXML).

OpenOffice.org oder LibreOffice?

Till Kreutzer vom Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software erklärte in einem Blog-Beitrag, es sei nun mit Spannung zu erwarten, wie sich das Verhältnis zwischen OpenOffice und LibreOffice weiterentwickle. „Sollten die beiden Projekte konkurrieren, statt aufeinander zuzugehen und zu kooperieren, ist zu erwarten, dass Open Office und Libre Office auseinanderdriften und unterschiedliche Wege einschlagen.“ Das eine solche Abspaltung nicht immer von Vorteil sei, liege auf der Hand.

OpenOffice hat ursprünglich deutsche Wurzeln: Die Software ging aus den Programm StarOffice und StarWriter hervor, die seit 1985 von Marco Börries und dessen Firma Star Division entwickelt wurden. Böries verkaufte Star Division 1999 an Sun Microsystems.
(zum Artikel)

Ich wollte gerade auf LibreOffice umsteigen, und nun ist OpenOffice wieder „frei“. Na dann kann ich nur hoffen dass aus Libre- und Open-Office wieder „ein“ OpenOffice wird, denn für mich war LibreOffice das „echte“ OpenOffice mit dem falschen Namen.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 18. April 2011 in Business, Hinweis, News

 

Schlagwörter: , , ,

Nokia und Microsoft verbünden sich gegen die Konkurrenz

Die Nachricht, dass es nun doch „ein“ Modell mit MeeGo geben soll ist in wirklichkeit der Todesstoß. Wie gut kann Betriebssystem sein, wenn es bei der Veröffentlichung schon klar ist, dass es begraben wurde. Schade. Freuen wir uns auf die Folgende Nachricht mit Nokia und Microsoft:

Der finnische Handyhersteller Nokia richtet sich neu aus. Laut einer aktuellen Pressemitteilung will das Unternehmen seine Smartphones künftig mit Microsofts mobilem Betriebssystem Windows Phone 7 ausstatten. Von der Partnerschafft erhoffen sich Nokia und Microsoft bessere Chancen, gegen die Konkurrenz durch Apple und Google zu bestehen. Die Finnen mussten zuletzt Marktanteile auf dem Smartphone-Markt einbüßen.

Außerdem hatte Googles Handy-Betriebssystem Android Nokias Symbian überholt. Um diesen Abwärtstrend zu stoppen, ist Nokia nun eine umfassende strategische Partnerschaft mit Microsoft eingegangen. Demnach wird Windows Phone 7 vorrangig in den Geräten von Nokia zum Einsatz kommen, Microsoft hingegen will von der Fachkenntnis des Branchenprimus profitierten. Man wolle die Stärken beider Unternehmen kombinieren und ein Ökosystem von einzigartiger globaler Reichweite schaffen, erklärte Nokia-Chef Stephen Elop.

Die Kooperation kommt nicht überraschend. Bereits seit Wochen gibt es Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit von Nokia und Microsoft. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen sagte Nokia-CEO Stephen Elop zudem, dass der Konzern gravierenden Herausforderungen gegenüber stehe, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dazu müsse sich Nokia angesichts des sich wandelnden Marktes rasch umstellen. Verschiedene Analysten, die sich sowohl mit Nokia als auch mit Microsoft beschäftigen, hätten Elop dringend geraten, das veraltete Symbian über Bord zu werfen und auf Windows Phone 7 zu setzen.

Ganz fallen lassen will Nokia seine eigenen mobilen Betriebsysteme jedoch nicht. So sollen weiterhin Geräte mit Symbian produziert werden. Außerdem kündigte das Unternehmen an, noch in diesem Jahr mindestens ein Smartphone mit Meego auf den Markt zu bringen.

An der Börse kam das Bündnis zwischen Nokia und Microsoft nicht gut an. Die Nokia-Aktie sank am Morgen um mehr als neun Prozent auf 7,42 Euro

(zur Quelle)
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 11. Februar 2011 in Business, Hinweis, Linux, News

 

Schlagwörter: , , , , , , , ,

OpenOffice verliert 33 deutsche Entwickler

Der Streit um die Zukunft des OpenOffice-Projektes verschärft sich. Nun verabschieden sich 33 deutsche ehrenamtliche Entwickler, die an der Bürosoftware mitgearbeitet hatten. Sie wollen künftig ein Konkurrenzprodukt unterstützen – OpenOffice-Eigner Oracle steht bald allein da.

Es zeichnet sich ab, wie der Konflikt um die erfolgreiche Open-Source-Software OpenOffice.org weiter verlaufen mag: Eigner Oracle will das Projekt wie gehabt weiter entwickeln, wird dies aber offenbar nur mit einer bezahlten Mannschaft tun können. Viele der Ehrenamtlichen, die OpenOffice in den letzten zehn Jahren zu einem weltweiten Erfolg machten, verabschieden sich aus dem Projekt.

OpenOffice ist eine kostenfrei verfügbare Bürosoftware mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm und so weiter, die in Konkurrenz etwa zu Microsofts Office-Paket steht. Sie wird als Open-Source-Projekt entwickelt – theoretisch kann jeder dabei mitarbeiten, der Quellcode der Programmsoftware liegt offen. Es kann jedoch auch jeder auf Basis von OpenOffice andere, auch kommerzielle Angebote entwickeln.

Der neue Konflikt hatte sich angedeutet, seit im September einige Mitglieder der ursprünglichen Kernmannschaft The Document Foundation (TDF) gründeten, um unter dem Namen LibreOffice eine eigene Version der Open-Source-Software ohne den Druck und die Limitierungen von Unternehmensinteressen weiter zu führen ( SPIEGEL ONLINE berichtete). Am Sonntag verstärkten sich diese Abwanderungstendenzen, als das deutsche Entwicklerteam so gut wie komplett seinen Abschied von OpenOffice.org erklärte. OpenOffice war einst aus der deutschen Software StarOffice hervorgegangen, hiesige Entwickler spielten eine entsprechend große Rolle.

In ihrem offenen Abschiedsbrief machten die 33 Entwickler noch einmal klar, warum es aus ihrer Sicht zur Trennung von Oracle gekommen war: „Allerdings zeigte sich auch immer deutlicher, dass aller Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Finden von Lösungen manchmal Grenzen gesetzt sind. Diese sind dort, wo sich Ideen zur Weiterentwicklung der Arbeitsplattform, des Designs oder des Marketings nicht mit den Vorstellungen des Hauptsponsors decken oder aber einfach nicht angegangen oder umgesetzt werden können, weil derjenige keine Entscheidung trifft, der dazu (rechtlich) in der Lage wäre. Das führte und führt immer wieder zu unnötigen Missverständnissen und Diskussionen. Um diese Grenzen zu durchbrechen, muss sich das Projekt weiterentwickeln und benötigt eine unabhängige Instanz – eine Foundation.“

Kurzum: Kommerzielle Interessen von Oracle hätten sich zunehmend bremsend und hemmend auf die Weiterentwicklung des Projektes ausgewirkt. Schon vorher war mehrfach beklagt worden, dass die Unterstützung durch Oracle weniger gut funktioniere als früher durch Sun Microsystems, das im Januar von Oracle geschluckt worden war.

Wie wird sich IBM entscheiden?

Oracle verfügt nach wie vor über ein professionelles Entwicklerteam, von denen die meisten jedoch mittlerweile entweder Angestellte von Oracle oder Sun sind, die die Rechte an StarOffice/OpenOffice seit 1999 gehalten hatten. Oracle entwickelt und vertreibt neben der Open-Source-Version OpenOffice.org auch eine kommerzielle Version namens Oracle Open Office.

Das Anliegen, die Document Foundation als zentrale Koordinierungsinstanz der OpenOffice-Entwicklung zu unterstützen hatte Oracle in den letzten Wochen genau so abschlägig beantwortet, wie deren Ersuchen, die Namensrechte für OpenOffice auf die Foundation zu übertragen. Oracle will OpenOffice weiterführen, die ehrenamtlichen Entwickler stehen nun mit dem technisch noch weitestgehend identischen LibreOffice (es basiert auf OpenOffice.org 3.2) quasi in Konkurrenz zu ihrem ehemaligen Projekt (das führt inzwischen die Versionsnummer 3.2.1).

Weiterhin offen ist, wie IBM, das eigene bezahlte Programmierer zur OpenOffice-Entwicklung abgestellt hatte und das Open-Source-Programm unter dem Markennamen Lotus Symphony nutzt und vermarktet, sich verhalten wird. Während sich Firmen wie Red Hat, Novell und Google frühzeitig zur Unterstützern der Document Foundation erklärten, steht eine entsprechende Erklärung von IBM für oder gegen TDF oder OpenOffice weiterhin aus. Sollten sich auch die unterstützenden Unternehmen wie IBM aus OpenOffice.org zurückziehen, wäre das einstige Firmen-unterstützte Community-Projekt zu einem reinen Unternehmensprojekt von Oracle reduziert.

(zur Quelle)
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 1. November 2010 in Business, Hinweis, News, Web

 

Schlagwörter: , ,